Fragen und Antworten

Wer kann mitmachen?
Alle, die ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen möchten, dafür mit ihrem Gesicht einstehen und die christliche Botschaft, dass Gottes Wort Nächstenliebe und nicht Hass lehrt, teilen.

Ist die Mitmachaktion auf die Evangelische Kirche im Rheinland begrenzt?
Nein. Die Evangelische Kirche im Rheinland hat die Aktion zwar gestartet, es können aber auch Menschen anderer Kirchen oder Konfession mitmachen.
Alle sind dazu ausdrücklich eingeladen.

Können sich auch Gruppen beteiligen?
Ja, sehr gerne. Ob Konfirmandengruppe oder Messdienertreff, Kirchenleitung oder Seniorenkreis – bei der Mitmachaktion „Wir sind MitMenschen“ gibt es keinerlei Beschränkungen.

Können Kirchengemeinden oder auch andere Gruppen die Mitmachaktion zu ihrer eigenen Sache machen?
Ja, herzliche Einladung dazu. Sie können den Schriftzug „Eine Mitmachaktion der Evangelischen Kirche im Rheinland“ durch eine eigene Bezeichnung ersetzen, zum Beispiel
„Eine Mitmachaktion der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Hubertus“
„Eine Mitmachaktion der Konfirmandenarbeit im Kirchenkreis Vlobingen“.

Wie kann eine Kirchengemeinde die Mitmachaktion nutzen?
Sie kann die Gestaltung von Postern und Plakaten mit eigenen Köpfen und Zitaten in die Gemeindearbeit einbauen und beispielsweise zum Thema in der Konfirmandenarbeit machen. Selbstgestaltete Poster eignen sich für die Gestaltung von Schaukästen. Sie bieten sich auch als Mitmachaktion beim Gemeindefest an. Mit Personen aus dem Umfeld einer Gemeinde lassen sich zudem Aktionen der Öffentlichkeitsarbeit planen. Nicht zuletzt bietet sich die Mitmachaktion als Thema für Gottesdienste an.

Wo tauchen Plakatmotive überall auf?
Die Evangelische Kirche im Rheinland hat mit einer Firma für Städtereklame eine Plakatierung von Großflächenplakaten von Emmerich bis Saarbrücken, von Altenkirchen bis Aachen verabredet. Darüber hinaus können Interessierte vorproduzierte und selbstgestaltete Plakate und Poster nach eigener Entscheidung in ihren Kirchengemeinden und Kommunen verbreiten. Plakatmotive werden ebenfalls in den sozialen Netzwerken verbreitet.

Kann jemand die Veröffentlichung seines Fotos und Namens im Zusammenhang der Mitmachaktion in den sozialen Netzwerken ausschließen?
Ja, wer das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland mit der Gestaltung eines Plakates beauftragt hat, kann eine Verwendung in den sozialen Netzwerken und im Internet ausdrücklich ausschließen. Foto und Statement werden dann ausschließlich für die Herstellung eines Plakats verwendet und nicht digital veröffentlicht.

Was ist bei den Porträtfotos zu beachten?
Die Fotos sind in digitaler Form und in einer genügend großen Druckauflösung (mindestens 300 dpi) zu übermitteln. Sie sollten Gesichtszüge und Hintergrund in einer ansprechenden Form zeichnen. Achten Sie beispielsweise auf störende Schattierungen und kontrastreichen Hintergrund. Die Fotorechte sind im Vorhinein zu klären, Fotos müssen für die Aktion honorarfrei umfassend genutzt werden können. Das Landeskirchenamt übernimmt keine Haftung für nachträglich geforderte Honorare. Soll eine Verwendung in den sozialen Netzwerken und im Internet ausgeschlossen werden, ist dies kenntlich zu machen. Das gilt auch für den Fall, dass eine weitere Nutzung in Druckerzeugnissen der Evangelischen Kirche im Rheinland abgelehnt wird.

Was ist zu beachten, wenn sich Konfirmandengruppen und andere Jugendliche an der Mitmachaktion beteiligen?
Bei Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ist die Einwilligung der Eltern oder der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Da Jugendlichen ab einem Alter von 14 Jahren eine Einwilligungsfähigkeit zuerkannt wird, können Eltern ihr Einwilligungsrecht nicht gegen den ausdrücklichen Willen ihres Kindes ausüben. Um mögliche Auseinandersetzungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, eine Einwilligungserklärung unterschreiben zu lassen.

Kann die Gestaltung der Plakate geändert werden?
Fotomotive, Anzahl und Anordnung der Fotos sowie die Statements sind frei wählbar und können jeder Zeit neu erstellt werden. Sie möchten auch den Schriftzug „Eine Mitmachaktion der …“ für eine eigene Aktion anpassen? Dann Schreiben sie uns an pressestelle@ekir.de und wir helfen Ihnen dabei.

Das Logo „Wir sind MitMenschen“, die Internetadresse, die Unterzeile „Christinnen und Christen zeigen Gesicht gegen Fremdenfeindlichkeit“ sowie die Farbgebung sind dagegen fester Bestandteil der Mitmachaktion.

Sind die Sätze, die als Statement verwendet werden, vorgeschrieben?
Nein, sie können frei gewählt werden. Eine Auswahl haben wir zur leichteren Nutzung für sie zusammengestellt.

Bestehen die Statements ausschließlich aus Bibelzitaten?
Nein. Es muss kein wörtliches Bibelzitat sein für die Gestaltung von Plakaten. So lautet der Satz auf der Postkarte zur Mitmachaktion: „Gottes Wort lehrt Nächstenliebe, nicht Hass“. Jedoch sollte ein eindeutiger biblischer Bezug im Zitat erkennbar sein, falls das Statement nicht aus der Bibel stammt.

Kann die Evangelische Kirche im Rheinland bestimmte Statements für die Mitmachaktion ausschließen?
Ja. Sie kann beispielsweise ausländerfeindliche Aussagen ausschließen, auch wenn die gesetzlich durch die Meinungsfreiheit gedeckt sind und sich unterhalb der Schwelle des Strafbaren und Ehrverletzenden bewegen sollten.

Wer beantwortet weitere Fragen zur Mitmachaktion?
Alle Fragen rund um die Mitmachaktion beantwortet der Arbeitsbereich Kommunikation im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland: Telefon 0211/4562-373, E-Mail: pressestelle@ekir.de.

Anleitung als PDF zum Download.